So ein Gemüsegarten wirft spannende Fragen auf:
Wie wächst eigentlich Fenchel? Über der Erde? Oder steckt die Knolle in der Erde und nur das Grün schaut heraus?
Wie sehen Zuckererbsenpflanzen eigentlich aus?
Und Stangenbohnen? Heißen die so, weil sie wie Stangen aussehen, oder weil sie an Stangen wachsen?
Heißt Pflücksalat so, weil man ihn pflückt und direkt isst?
Kann man von der Kapuzinerkresse alles essen? Und wann wächst die endlich?
Wie groß wird so ein Kürbis?
Was passiert, wenn man die Zucchiniblüte isst? Kriegen wir dann keine Zucchini mehr?
Einige der vielen Fragen kann ich beantworten.
Bei einigen muss ich passen und auch erstmal nachlesen.
Die Fenchelfrage konnte uns unser Garten beantworten:
Die Knolle wächst über der Erde.
Und ich freue mich schon darauf, wenn die Knollen bereit zum Ernten sind - ich liebe Fenchel.
Die Hummelkinder freuen sich mehr auf den Salat.
Und ein Hummelkind - das Kleine - freut sich ganz besonders auf die Rote Bete
Alles Andere wächst teilweise, teilweise auch nicht.
Von den Mairübchen ist null und gar nichts zu sehen.
Dafür streckt der Mais schon erkennbare Halme aus der Erde und der Pflücksalat zeigt sich auch schon in rot und grün.
Die Bohnen haben große gelbgrüne Blätter entfaltet - ob das gelb-grün nun gut und richtig ist, wissen wir nicht, aber die schlauen Küchengartenbücher, die wir mittlerweile haben, sollten uns darüber Auskunft geben können.
Wir häckeln und gießen fleißig und lernen Unkraut von Kraut zu unterscheiden.
Die Arbeit an diesem schönen Platz ist für mich die pure Entspannung und die Kinder bei ihrer Freude über jedes Pflänzchen und bei ihrer emsigen Arbeit zu beobachten ist pure Freude.
Für den nächsten Besuch müssen wir unbedingt noch Kreppband einpacken.
Das an unseren Vogelscheuchen hat arg Farbe gelassen.
Sieht aber richtig hübsch aus, so im Batiklook...